Olaf Mollenhauer im Beirat des BVMW Ilmkreis

Posted by Ines Fuchs on Dec 18, 2020 5:41:37 PM

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) des Ilm-Kreises hat sich eine Doppelspitze gegeben. Claudia Schubert-Otto, Unternehmensberaterin bildet mit Norbert Wagner, der seit 25 Jahre den Vorsitz inne hat,  eine Doppelspitze des Verbandes. Norbert Wagner will damit langsam seine Nachfolge aufbauen.

Zusätzlich zur Doppelspitze soll diesen Prozess ein fünfköpfiger Unternehmerbeirat unterstützen. Jeder der Unternehmer ist hierbei für ein besonderes Themengebiet zuständig.

Olaf Mollenhauer, Geschäftsführer der Kompass GmbH, steht dabei für die Themen Bildung und Innovation. Er findet es notwendig, die Protagonisten auf regionaler Ebene zusammenzubringen. Aus seiner Sicht muss  mehr Wert auf die Qualität der Ausbildung und der dazugehörigen Abschlüsse gelegt werden. Dabei setzt er auf die vertiefende Vernetzung von Schulen und Unternehmen. Die exitierende Jugend-Unternehmerwerkstätten im IHK-Kammerbezirk Südthüringen sind ein erster Schritt. Mit Landesgeldern soll das Konzept der JUW im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau erweitert werden.  Auch beim Transfer zwischen Wissenschaft und mittelständigen Unternehmen ist noch viel Potenzial vorhanden, das er gemeinsam mit den anderen Mitgliedern heben will.

Die weiteren vier Unternehmer sind:

  • Tobias Rögner, Watzdorfer Traditions- und Spezialitätenbrauerei GmbH, Bereich Marketing, Tourismus und Kultur
  • Heiko Langenhan, Computer System GmbH Ilmenau, Bereich Datensicherheit und Digitalisierung
  • Zhao Chen, Bildungs-Handelszentrum GmbH, Außenwirtschaft und Handel
  • André Schmidt, Fit mit Schmidt, Gesundheit und Fitness

Wirtschaftsförderer Tino Wagener steht dem Beirat offen gegenüber. Er betont, dass die Stadt verstärkt mit Unternehmen zusammenarbeiten will und sich dem Thema Fachkräftesicherung stellt.

BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger: „Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eine der großen Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Durch die Digitalisierung werden sich Tätigkeitsfelder wandeln und neue Jobs entstehen. Diese Entwicklung erfordert verstärkte qualifikatorische Anpassungsprozesse bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Mit den bundesweit 13 Weiterbildungsverbünden hat das BMAS die Weichen gestellt, um den Mittelstand bei der Bewältigung dieser Anforderungen zu unterstützen.“

 

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